Durchdringung abdichten mit VARIOtec
Das Abdichtungssystem für einfache und mehrfache Durchdringungen
Die Betonstruktur von Gebäuden wird horizontal und vertikal von Versorgungsleitungen und Armierungsstählen durchdrungen. Oft entstehen dabei wasserdurchlässige Fugen, die abgedichtet werden müssen.
Das VARIOSEAL Abdichtungssystem sieht für diesen Fall im ersten Schritt eine VARIOtec Injektionsmanschette vor. Die Manschette besteht aus offenzelligem Spezialschaum, der direkt auf der Baustelle konfektioniert werden kann und so optimale Voraussetzungen für die Sanierung erfüllt.
Anschließend wird die Manschette über zuvor eingebrachte Befüllungsschläuche mit einem dem Bauteil angepassten Druck verfüllt, so dass die Durchdringungsfuge dauerhaft verschlossen wird. Nur die richtige Rezeptur des auf das Bauwerk und dessen Nutzung abgestimmten Injektionsmaterials gewährleistet die notwendige Sicherheit.
- Erfolgsgarantie je nach Bauwerk bis zu 12 Jahren
- Umweltverträglichkeitsprüfung
- Auch gegen stark drückendes Wasser einsetzbar
- Nachgewiesener und garantierter Korrosionsschutz für Bewehrungsstahl, da auf die Verwendung von Salzen verzichtet werden kann
- Fachgerechter Einbau durch VARIOSEAL Abdichtungstechniker
- Auf Wunsch mehrfach verpressbar
- Im Bereich Mehrfachdurchdringungen verfügt VARIOSEAL über erstklassige internationale Referenzen
Zur Übersicht: Abdichtungsverfahren
Fotogalerie: Mehrfachdurchdringung
Haben Sie Fragen zur Abdichtung einer Mehrfachdurchdringung mit VARIOtec?
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Detailinformationen:
Die Injektionsmatte dient als Platzhalter und Bewährung für das Injektionsmedium, welches für die Abdichtung der Mehrfachdurchdringungen eingesetzt wird. Hierbei ist es wichtig, dass ein Polyesterschaum verwendet wird, der teilweise den Beton in die offenporige Polyesterstruktur eindringen läst. Durch das nur teilweise Eindringen des Betons verkrallt sich der eingegossene Beton besser mit der Matte und bildet keine künstliche Betonierfuge zum Abdichtungssystem.
Die Injektionsmatte ist so konfektioniert, dass sie direkt vor Ort leicht auf den Bedarf zugeschnitten werden kann. D.h. das Einbringen einer vorgefertigten Matte mit den bereits eingestanzten Öffnungen für die Rohrleitungen entfällt. Die Matte wird an den betreffenden Durchdringungspunkten angestochen, um das Energierohr dann hindurchzuführen. Das starre Material umschließt dabei immer voll das Energierohr, etwaige Einbautoleranzen werden ohne Lücke aufgenommen und durch die Matte ausgeglichen. Die Injektionsmatte kann beim Einbau nicht verdrückt oder beschädigt werden. Die Matte springt in ihre Ursprungsform zurück.
Die Matte birgt dank ihrer offenzelligen starren Struktur eine hohe Einbausicherheit.
Die PU Injektionsmatte ist ein vollständig offener Schaum einer regulären Zellstruktur. Diese offene Zellstruktur wird mit Hilfe einer künstlich herbeigeführten Explosion erreicht. Dieses Verfahren der Thermische Retikulierung, ermöglicht eine Porosität der Injektionsmatte von 97%!
Das Injektionsmedium ist von der Konsistenz her mit Wasser vergleichbar und durchdringt wie Wasser jeden Hohlraum. Es bildet nach Aushärtung eine Abdichtungsmembran, die durch ihre Elastizität die Abdichtungsebene gegen Erschütterungen oder Bewegungen und damit gegen Druck und Zug unempfindlich macht. Diese Eigenschaft wird noch verstärkt, sobald die Injektionsmatte als Bewährung dienend von dem Injektionsmedium durchdrungen wird. Die Matte ermöglicht es, das Injektionsmaterial überall dort hinzubringen wo es gewünscht ist.
Das Endprodukt quillt auf und schrumpft auch nicht bei anhaltender Feuchtigkeit. Bei Trockenheit hingegen schrumpft das Endprodukt und quillt erst bei Feuchtekontakt erneut wieder auf. Dieses reversible Verhalten bringt einen selbst heilenden Effekt der nur bei Gelen möglich ist, denn das Injektionsmedium passt sich im Quellprozess immer wieder den örtlichen Begebenheiten an.
Durch den Quelldruck ist das Injektionsmittel nicht auf Flankenhaftung angewiesen, um dauerhaft abzudichten. Somit stellen für den Erfolg etwaige Kontaminierung -wie durch den Betoniervorgang- keine Beeinträchtigung dar.
Die Aushärtungszeit kann durch die Dosierung des Aushärtungsstarters individuell auf die Baustelle ausgerichtet nach Minuten oder Stunden bestimmt werden. Im Fall der Mehrfachdurchdringungen ist die Reaktionszeit jedoch eher langsamer eingestellt, um eine vollflächige Sättigung zu erreichen.
DaS Injektionsmittel ist sowohl als Endprodukt als auch verarbeitet und ausgehärtet vollkommen ungiftig und unbedenklich für die Umwelt; es besteht keinerlei Kennzeichnungspflicht. Das Material ist von Fresenius auf dessen Unbedenklichkeit geprüft.
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